Häufige Fragen zu Viball

Anmerkung: Je größer eine Viball ist, desto höher ist ihre Vibrationsintensität und die Stimulation, eine maximal große Kugel ist aber nicht in jedem Fall die beste Wahl. Welche Kugelgrößen für welche Problematiken oder Anwendungen geeignet sind, erfahren Sie unter (Welche Kugelgröße für welche Anwendung).
In diesem Kapitel konzentrieren wir uns auf die Ermittlung Ihrer individuellen maximalen Größe.
Immer wieder erreichen uns Anfragen, welche Größe frau oder mann maximal aufnehmen kann, meist mit Angaben wie Alter, Größe, Gewicht, Statur etc. Aber anhand von biometrischen Angaben kann diese Größe nicht ermittelt werden. Menschen sind verschieden, durch genetische Veranlagung, den Lebensweg, Geburten und nicht zuletzt durch sexuelle Gewohnheiten. Wenn Sie also diese Frage ins AUSSEN stellen, warum wissen Sie so wenig über sich selbst? Stellen Sie sie ins INNEN, lernen Sie sich kennen! Denn das ist oft auch der erste Schritt zu einer Besserung des Problems, werden Sie sich Ihres „Selbst bewusst“!
Erotische Spielzeuge können als Anhaltspunkt für die Ermittlung der Maximalgröße dienen. Aber bei einem Dildo, Vibrator oder Phallus bezieht sich die Angabe des Durchmessers auf etliche Zentimeter Länge - die Angabe des Durchmessers einer Viball betrifft jedoch nur ihren äußersten Scheitelpunkt, davor und dahinter fällt der Durchmesser sehr stark ab. Deshalb kann der Durchmesser eine Viball im Vergleich eher größer bemessen werden als ein Dildo oder länglicher Gegenstand.
Am genauesten kann das passende Maß anhand einer Kugelform ermittelt werden. In Bastelgeschäften oder im Internetversand gibt es Holz- oder Styroporkugeln in fast jeder Größe, auch Vollgummibällchen aus Spielzeug- oder Zoogeschäften sind geeignet, sofern sie nicht hohl oder zu weich sind. Andere Beispiele: Ein Tischtennisball hat 40 mm, ein Golfball 42 – 45 mm. All diese Modelle können Sie in einem Kondom probieren. Natürlich können Sie auch andere Kugeln versuchen, wichtig ist nur, dass alle Testobjekte möglichst hart sind. Weiche Materialien bilden aufgrund ihrer Stauchung vor Schließmuskeln eine erhebliche Barriere und sind daher nicht geeignet.
Wenn Sie sich (und / oder Partner*in) auf eine therapeutisch-erotische Art erforschen und öffnen wollen, können Sie das hervorragend mit Theros FMS-Dilatoren tun.
Bei Männern entfaltet sich durch die Erfahrung des weiblichen Prinzips als wichtiger zweiter Pol oft erst die ganze Männlichkeit und löst manche Potenzprobleme, bei Frauen ist die Erfahrung der männlichen Energie als Ausführende bei Partner*in eine aufregende sinnliche Bereicherung.
Aber falls Sie trotz allem Ihre Viball dann doch etwas zu klein gekauft haben, ist sie ja nicht wertlos. Frauen können mit ihr aktive Beckenbodenübungen ausführen oder die Größe für längere Tragezeiten zu Hause tragen, wo es kein Problem darstellt, falls sie beim Niesen, Husten oder heftigen Bewegungen herausrutschen sollte. Viele Kund*innen kaufen mehrere Größen – für verschiedene therapeutische Anwendungen oder als Accessoires beim Sex.

Mit dieser Übersicht sollen die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Viball als Beckenboden- Trainingsgerät oder Liebeskugel ein wenig deutlicher werden. Die folgenden Angaben sind als grobe Anhaltspunkte zu verstehen, je nach individueller Physis sind erhebliche Abweichungen möglich.
Mit dem Terminus „Indiv(iduelle) Maximalgröße“ ist im Folgenden die größte Kugel gemeint, die die jeweilige Person ohne Manipulationen durch Medikamente und ohne Schmerzen vaginal oder rektal einführen kann. Besonders wichtig ist richtige individuelle Maximalgröße für die vaginale Langzeitanwendung, weil nur diese Größe auch ohne Muskelanspannung sicher in der Vagina oberhalb des Scheideneingangsmuskels ruht, ohne hinauszugleiten. Die richtige Maximalgröße löst beim Einführen ein kurzes, deutliches Dehnungsgefühl aus. So werden Verkrampfungen infolge von Überbeanspruchung vermieden, die bei (oft intuitivem) Festhalten kleinerer Kugeln oder Konen über längere Zeit entstehen und zu Muskelverhärtungen führen können. Bei einer analen Anwendung besteht diese Gefahr normalerweise nicht, weil der Analmuskel kräftiger ist und fester schließt als der Scheideneingang. Auch besteht hier nicht die Gefahr einer Überlastung durch zu viel Gewicht, deshalb sind bei analer Anwendung normalerweise auch keine Light-Modelle erforderlich.
Ihre individuelle Maximalgröße müssen Sie selbst herausfinden, anhand biometrischer Daten wie Alter, Statur, Geburten o.ä. können wir diese individuelle Größe nicht für Sie bestimmen. Tipps zur Ermittlung Ihrer individuellen Maximalgröße finden Sie unter "Wie ermittle ich die Größe, die ich einführen kann?".

Anwendungen bei Mann, Frau, Divers

Hämorrhoiden:

Die Größe sollte sehr einfach einzuführen und ohne Pressen auszubringen sein. Wenn selbst eine VB36 noch zu groß ist, empfehlen wir dringend zunächst eine Kühlung und Reponierung durch unsere FMS-Dilatoren. Danach kann die Behandlung mit Viball durch Kältetherapie unterstützt werden. Details dazu finden Sie in der Gebrauchsanweisung

36 - 40 mm

Accessoire beim Sex oder Geschlechtsverkehr:

Alle Größen

(Zu) weite Scheide oder (zu) kleiner Penis:

Bis ca 45 mm zur vaginalen Anwendung während des Geschlechtsverkehrs

Anwendungen speziell bei Frauen

Gesunder Beckenboden:

Indiv. Maximalgröße zur Langzeitanwendung

Rückbildung nach Geburt:

36 – 40 mm bei aktivem Beckenbodentraining
Bis 45 mm für Langzeitanwendung

Geschwächter Beckenboden / Inkontinenz:

36 – 45 mm bei aktivem Training
Indiv. Maximalgröße für Langzeitanwendung

Sehr schwacher Beckenboden / reife Frauen:

36 – 40 mm bei aktivem Training
Indiv. Maximalgröße bei aktivem Training in horizontalen Positionen
Indiv. Maximalgröße in Light Version für Langzeitanwendung

Senkungsbeschwerden Blase:

36 – 40 mm bei aktivem Training
Indiv. Maximalgröße bei aktivem Training in horizontalen Positionen
Indiv. Maximalgröße in Light Version für Langzeitanwendung

Senkungsbeschwerden Uterus:

36 – 40 mm bei aktivem Training
Indiv. Maximalgröße bei aktivem Training in horizontalen Positionen
Indiv. Maximalgröße in Light Version für Langzeitanwendung

Reiinnervation von Narben / gefühllosen Bereichen:

Indiv. Maximalgröße (evtll. in Light-Version) für Langzeitanwendung

Anwendungen speziell bei Männern

Beckenbodentraining / Inkontinenz:

Indiv. Maximalgröße für Langzeitanwendung

Prostatastimulation:

Indiv. Maximalgröße für Langzeitanwendung

Erektionsverstärkung beim GV:

Indiv. Maximalgröße für Langzeitanwendung

Vorzeitige Ejakulation:

Ab 45 mm (es sind einzeln fühlbare Impulse nötig, um sich darauf konzentrieren zu können)

Aus mehreren Gründen:
1. Eine Ummantelung mit weicherem Material dämpft die Vibration ganz erheblich und verringert damit die Vibrationsintensität. Bei Viball liegt die Priorität darauf, den maximalen Wirkungsgrad zu erzielen.
2. Die sehr glatte, konturlose Oberfläche von Viball regt die Muskulatur an, sie zu ertasten, zu bewegen, quasi damit zu spielen. Das passiert unwillkürlich und ohne Ihr Zutun. Viball wandert allmählich über verschieden Abschnitte der Muskulatur, statt an einer Stelle zu verbleiben. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Wirkung. Jede Art von äußerer Applikation oder Veränderung der Kugelform verhindert diesen therapeutischen und auch angenehmen Effekt.
3. Jeder Materialmix ist anatomisch und hygienisch bedenklich, vor allen Dingen bei rektaler Anwendung. Die geschlossene Edelstahlkugel ist glatter, erheblich effizienter und unkomplizierter zu reinigen einzuführen als Kunststoffe.
Kugeln mit Ketten werden eher im Bereich BDSM / Fetisch angeboten: Die Ketten sind dabei an vorstehenden Ösen auf der Oberfläche der Kugel befestigt, die beim Ein- und Ausführen Probleme machen, oder sie werden eingeschraubt. Die nach innen ragenden Gewinde machen ein ungehindertes Rollen der inneren Kugel unmöglich. Wegen der Gewinde müssen diese Kugeln sehr dickwandig sein, wodurch die innere Kugel weniger Raum hat und der Wirkungsgrad noch einmal erheblich verringert wird. Außerdem ist das Loch für das Gewinde hygienisch bedenklich, weil es einen Zugang für Bakterien zum inneren Raum der Kugel darstellt, den man nicht reinigen kann.

Nein, das ist anatomisch unmöglich: Im Analbereich gibt es keine Peristaltik (Darmbewegung) die etwas nach innen zieht, wie immer wieder befürchtet wird, sondern die Richtung der Peristaltik geht natürlich nur nach außen. Selbst wenn Viball mit Hilfsmitteln so tief in den Darm eingeführt würde, dass sie nicht eigenständig wieder ausgebracht werden kann - was beim "normalen" Einführen mit den Fingern völlig unmöglich ist - würde sie nach einiger Zeit von selbst wieder erscheinen, spätestens beim nächsten Stuhlgang. Denn im Gegensatz zu elliptischen oder stabartigen Formen wie Dildos oder anderen Sexspielzeugen kann sich eine Kugel nach dem Einführen im Körper nicht querlegen oder vor dem Schließmuskel sperren, ihre Ausmaße bleiben immer gleich. Und was hineingeht, geht auch wieder hinaus.
Wenn allerdings Größen nur mit Vordehnung oder mithilfe eines Theros FMS Sets eingeführt wurden, sollte das Ausbringen ebenfalls vorbereitet werden – so etwas ist also nichts für unterwegs.
Auch bei tiefer vaginaler Insertion oder Benutzung während des Geschlechtsverkehrs ist es natürlich ausgeschlossen, dass Viball "verschwindet" oder dem Uterus schadet. Bei sehr tiefer Positionierung dauert es vielleicht auch hier ein wenig länger, aber noch nie uns ist ein Fall bekannt geworden, in dem ärztliche Hilfe zum Entfernen nötig wurde.

Die Anwendungssicherheit von Viball als Medizinprodukt bei vaginaler oder rektaler Anwendung ist gemäß den Sicherheitsanforderungen des Medizinproduktegesetzes gewährleistet.
Die verschiedenen Anwendungen von Viball sowie das Ausbringen aus Vagina oder Anus werden in der beiliegenden Gebrauchsanweisung detailliert erklärt.
Die Befürchtung, dass Gegenstände im Körper verschwinden und nur in der Notaufnahme wieder entfernt werden können, ist bei der Anwendung von Viball völlig unbegründet: Eine Kugel kann sich nicht im Körper verqueren, auch im Rektum ist dies anatomisch unmöglich.
Jeder Viball liegt eine Anwendungshülle bei, mit der Sie das Ausbringen unterstützen können, falls gesundheitliche Probleme oder Anomalien dieses erforderlich machen, wie zum Beispiel wulstige Operationsnarben, genetisch bedingte starke Faltungen der Scheidenwand, extreme Organsenkungen oder starke Verspannungen / Spasmen im Vaginal- oder Rektalbereich. Um diese Probleme zu erkennen und die Anwendungssicherheit in jedem Fall zu gewährleisten, sollte die erste Anwendung mit dieser Hülle erfolgen. Sollte sich dabei zeigen, dass ein solches gesundheitliches Problem vorliegt, kann das Ausbringen mit der Hülle unterstützt werden. In diesem Fall sollte Viball generell mit den Anwendungshüllen verwendet werden, die wir in 20er- oder 50er Packungen anbieten.

Mit Vaginalkonen oder -Kegeln wird hauptsächlich eine Art inneres "Gewichtheben" ausgeführt, also ein aktives Training. Wie bei einem effizienten Muskeltraining im Fitnessstudio wechselt sich ein "Satz" (eine Anzahl von Wiederholungen) immer mit einer kurzen Pause ab, nach einigen Sätzen sollte aber eine längere Entspannungsphase erfolgen. Diese Entspannungsphasen sind aufgrund der Form von Konen oder Kegeln aber nicht möglich, weil sie bei völlig entspanntem Beckenboden schnell herausgleiten bzw diese Entspannung gar nicht zulassen. Deshalb sollten Konen nicht zu lange im Körper verbleiben, denn das führt zu einer intuitiven Daueranspannung bis hin zu einer Verkrampfung der Muskulatur. So kann sich das Bio-Feedback negativ auswirken. Kein Muskel kann in permanenter Anspannung optimal trainiert werden, sondern verkrampft irgendwann!
Im Gegensatz dazu beruht das Konzept von Viball darauf, auch während der Entspannungsphasen oberhalb des Scheideneingangs (Introitus) ohne jede willkürliche Anspannung der Beckenboden- oder Scheidenmuskulatur verbleiben zu können. Dafür ist eine entsprechende Größe erforderlich, die aufgrund von biometrischen Daten nicht bestimmt werden kann. Die richtige Größe für eine Langzeitanwendung löst beim Einführen einen kurzen Dehnungsschmerz aus, wenn der Scheitelpunkt der Kugel die engste Stelle passiert, zum Ausgleich dafür bietet eine so große Kugel beim Husten, Niesen oder anderen "Drucksituationen" genügend Sicherheit und erzeugt einen sehr hohen Impuls für den Muskeltonus. Über dem Introitus kann auch das relativ hohe Gewicht einer Viball getragen werden, ohne den Beckenboden zu überfordern.
Die Trägerin kann also selbst die Intensität der aktiven Übungen bestimmen und jederzeit auch längere Pausen einlegen. Der Umfang der aktiven Übungen wird der individuellen Kondition des Beckenbodens und der jeweiligen Befindlichkeit angepasst und frau kann das Pensum ganz nach ihren individuellen Möglichkeiten steigern.
In den Entspannungsphasen verlegt sich der Trainingschwerpunkt von den "arbeitenden" auf die "empfindsameren" Muskelgruppen (vorwiegend Fast Twitch), die nun durch Bewegungen oder durch Umhergehen erzeugte Vibrationen angeregt werden.
Frau kann in diese Impulse rein passiv "hineinspüren", aber auch gelegentlich durch kurzes, leichtes Zucken verstärken. Dadurch werden wiederum andere Muskelgruppen als bei den kräftigen Hebeübungen sensibilisiert, denn Fast Twitch und Slow Twitch sind nur grobe Einteilungen einer Vielzahl verschiedener Typen von Muskelfasern mit verschiedenen Eigenschaften und Funktionen. Trotzdem bleibt auch hierbei die Entspannung und Regenerationsphase für die „Hauptmuskeln“ bestehen. So sind ganz individuelle Trainings- und Stimulierungsarten trotz großen Gewichts ohne Überanstrengung über längere Zeiträume möglich. Mit Ihren Vibrationseigenschaften deckt Viball neben dem o.a. Gewichtstraining gleichzeitig den Trainingseffekt von Beckenbodentrainingshilfen auf der Basis von Rotationsimpulsen ab. Ihr Impulsverhalten ist durch Berechnung von Ingenieren maximal perfektioniert.
Viball vereinigt also in sich alle mechanischen Funktionsprinzipien von Trainingsgeräten für Beckenboden und Schließmuskeln.

Vorab: Mittlerweile werden sogar Hohlkugeln OHNE Innenkugel und massive Kugeln (also ohne jede Vibration) unter den o.a. Bezeichnungen angeboten, diese Kugeln haben mit dem folgenden Vergleich so wie so nichts zu tun.
Denn Liebeskugeln, Ben-Wa-Kugeln, Rin-No-Tama, Lustkugeln, Orgasmuskugeln im klassischen Sinne usw funktionieren mehr oder minder alle nach dem gleichen Prinzip: Eine massive Kugel rollt in einer Hohlkugel und erzeugt so bei Bewegungen Vibrationen. Vaginal oder anal eingeführt, können diese Kugeln auch sexuelle Lust erzeugen. Und da Lust aufgrund der entstehenden Kontraktionen ein wunderbares Mittel ist, den Beckenboden zu trainieren, wird das gleiche Rotationsprinzip auch für therapeutische Zwecke eingesetzt. Therapie und Lust sind also nichts Verschiedenes, sondern ergänzen sich.
Das Prinzip „Kugel in Kugel“ ist somit nicht neu. Es gibt aber erhebliche Unterschiede in der Qualität und Berechnung, wie in anderen Bereichen auch. Mehr dazu finden Sie in der Produktbeschreibung.

Vereinfacht gesagt, sollen mittels Bio-Feedback körperliche Reaktionen, die unterhalb der Wahrnehmungsgrenze liegen, ins Bewusstsein gebracht werden um sie dann entsprechend ihrer jeweiligen Eigenschaften bewusst abzuschwächen oder zu verstärken. Dieser Begriff wird in letzter Zeit auch vermehrt für Beckenbodentrainingsgeräte verwandt, kommt aber ursprünglich eher in der TENS-Therapie (Transkutane elektrische Nervenstimulation) vor, wobei Reizstrom über Elektroden (primäre) Muskelkontraktionen auslöst.
Im Bereich Beckenbodentraining wirkt Bio-Feedback am ehesten über die so genannten Fast-Twitch Muskelfasern, das sind schnell ansprechende Muskelfasern, die eher Kontraktionen mit hoher Frequenz erledigen. Diese lassen sich auch durch Vibrationen stimulieren, und bei entsprechender "Aufforderung" kann dieser Impuls durch "Mitmachen" der anderen Muskeln im Beckenbodenbereich verstärkt werden: Die "Slow-Twitch"-Muskelfasern dagegen sind nicht so sensibel, sondern eher lang und kräftig. Diese können wir dann bewusst einsetzen und z.B. durch inneres Hochziehen eines Gewichts eine Muskelkontraktion, also eine aktive Trainingsbewegung ausführen.
Wichtig ist: Innerhalb einer längeren Anwendung kann Viball nach der aktiven Phase komplett „losgelassen“ werden, ohne dass sie herausgleitet. Dafür ist die Größe erforderlich, die beim Einführen den kurzen Dehnungsschmerz hervorruft, deshalb ist Viball in sieben verschiedenen Größen erhältlich.
In den Entspannungsphasen kann frau die Vibrationsimpulse rein passiv wirken lassen.
Für Männer: Auch bei analer Anwendung ist ein Bio-Feedback möglich, auch in der Analregion gibt es entsprechende "Rezeptoren", darüber hinaus wirkt die Vibration anregend auf die Prostata.

Wenn mann Viball während des Geschlechtsverkehrs trägt, findet durch die Bewegungen eine besonders starke, rhythmische Prostatastimulation durch Klopfimpulse statt. Durch eine bestimmte Technik der Konzentration auf diese Impulse, z. B. bei systematischem Zählen wie in der Meditation oder in bestimmten Zahlenreihen wird die Konzentration abgelenkt, so dass der Samenerguss verhindert wird.

Bedingt durch die physikalischen Verhältnisse sind die kleineren Viball-Modelle natürlich wesentlich impulsschwächer als die größeren, der Wirkungsgrad steigt von Größe zu Größe nicht nur linear (gleichmäßig), sondern exponentiell (immer steiler ansteigend). Das bedeutet, dass ein 36mm-Paar zwar auf einer größeren Fläche wirkt als eine einzelne Viball mit 40mm, aber es erreicht nicht die jeweilige Impulsstärke (Vibrationsintensität) einer VB40.
Trotzdem bietet eine Viball die jeweils intensivste Rotationsenergie bzw maximale Vibrationsstärke im Vergleich mit Produkten auf gleicher Funktionsbasis (Kugel mit Innenkugel zur Erzeugung mechanischer Rotation) und gleicher Größe.

Nehmen Sie Viball in die Hand, fühlen Sie das Gewicht und die Bewegung der inneren Kugel. Nun schwingen Sie die Kugel langsam aus dem Handgelenk hin und her: So simulieren Sie realistisch die maximale Bewegung, die ihr Unterkörper in Bezug auf Bewegungsradius und Schnelligkeit ausführen kann. Schnelle Handbewegungen oder hektisches Schütteln aus dem Unterarm sind unrealistisch, denn so extreme und/oder weit ausholende Bewegungen kann ein Mensch mit seinem Unterkörper nicht ausführen. Bei diesen leichten Bewegungen entsteht ein schwingendes Geräusch oder auch ein leichtes Klicken.
Verändern Sie nun die Position der Kugel einige Male in der horizontalen und in der vertikalen. Fast jedes Mal verändert sich auch das Geräusch. Das liegt daran, dass Viball aus zwei Hälften zusammengesetzt ist. Beim Laserschweißen entsteht innen ein Grat (Aufwölbung) von max. 0,5mm Höhe, der den Lauf der Innenkugel beeinflusst: Manchmal rollt die Kugel den Grat entlang, manchmal kreuzt sie ihn und springt dabei leicht, was Klopfimpulse verursacht. Die Impulse sind immer wieder leicht anders. Auch während des Tragens im Köper gibt es nie eine konstante Position: Durch Anstoßen an den Grat und durch das Spiel der Muskulatur dreht sich die äußere Kugel allmählich und wandert. Damit variieren auch die stimulierenden Impulse - ein durchaus positiver Nebeneffekt: Denn auf alles Konstante folgt Gewöhnung. Auf eine permanent gleiche Stimulation würden sich Nerven nach einiger Zeit einstellen und der Stimulationsgrad würde abnehmen.
In Ihrem Körper wird das Geräusch natürlich stark abgedämpft und ist wesentlich leiser als beim Test in der Hand.

Grundsätzliches vorab: Es ist nun einmal ein Naturgesetz, dass jede Dämpfung einer Schwingung gleichzeitig eine Abschwächung des Impulses ist, gleich ob es um eine Ummantelung der Innenkugel, eine Verwendung von Kunststoff statt Edelstahl oder um eine äußere Ummantelung handelt. Und damit wäre Viball nicht mehr die weltweit impulsstärkste Kugel.
Aber nun zum eigentlichen Kern der Frage: Bei einer rein therapeutischen Nutzung (in entsprechender Umgebung oder zu Hause) spielt das ohnehin sehr leise Geräusch keine Rolle. Unter diesem Aspekt zählt allein die maximale Effizienz, und dieses Kriterium wird bei Viball aufgrund der ausgereizten Konstruktion zu 100 Prozent erfüllt. Außerdem erfordert eine effiziente therapeutische Nutzung ja nicht zwangsweise, Viball im Beruf oder in der Öffentlichkeit zu tragen, auch Langzeitanwendungen könnten zu Hause durchgeführt werden, wo ein so minimales Geräusch keine Beeinträchtigung darstellen sollte.
Und wenn wir Viball wegen einer Geräuschminderung ändern würden - wie weit sollte das gehen? Für welche Gelegenheiten, äußere oder innere Umgebungen wäre es leise genug? Das alles sind sehr subjektive Einschätzungen. Entscheiden Sie selbst, wann und wo Sie Viball tragen wollen. Produkte voller solcher Kompromisse gibt es genug, und deshalb allesamt mit deutlich schwächerem Impuls als unseres. Viball hat eine andere Philosophie, und daraus entsteht ihre eigene, klare äußere Ästhetik. Und nicht wenige Kunden finden ein Geräusch in gewissen Situationen auch sinnlich reizvoll, nach dem Motto "Ich weiß, was du nicht siehst..."

Beim Testen wie oben beschrieben entsteht ein schwingendes Geräusch oder auch ein leichtes Klicken, je nachdem in welcher Position eine Viball gerade gehalten wird.
Wenn Sie diese Position auf der horizontalen oder der vertikalen Ebene verändern, ändert sich auch fast mit jeder Position das Geräusch. Das liegt daran, dass Viball aus zwei Hälften zusammengesetzt ist. Beim Laserschweißen entsteht innen ein Grat (Rand) von max. 0,5mm Höhe (weniger ist technisch nicht möglich) der den Lauf der Innenkugel beeinflusst: Manchmal rollt die innere Kugel den Grat entlang, manchmal kreuzt sie ihn und springt dabei leicht, wodurch Klopfimpulse verursacht werden, die Impulse sind immer wieder leicht unterschiedlich. Auch während des Tragens im Körper behält Viball niemals eine starre Position: Bedingt durch diesen feinen inneren Rand, an den die innere Kugel - wenn auch minimal - anstößt und so die äußere Kugel dreht sowie durch das Spiel mit der Muskulatur wandert und dreht sie sich. Damit variieren auch die stimulierenden Impulse - ein durchaus positiver Nebeneffekt: Denn auf alles Konstante folgt Gewöhnung! Auf eine permanent gleiche Stimulation würden sich Nerven nach einiger Zeit einstellen und der Stimulationsgrad würde abnehmen.
Im Körper werden diese Geräusche natürlich stark abgedämpft und sind wesentlich leiser als beim Test in der Hand.

Die oben beschriebene Fertigungstechnik ist natürlich bei jedem Kugelmodell gleich.
Somit ist auch der innere Grat (Rand), der beim Laserschweißen einer Viball entsteht, bei jedem Modell gleich. Allerdings wirkt sich der Grat bei einer kleineren Viball stärker aus, weil er im Verhältnis zur gesamten inneren Oberfläche einen größeren Anteil der Lauffläche einnimmt als bei größeren Kugeln und so den Lauf der inneren Kugel öfter beeinflusst.
Aber auch die Höhe dieses Grats - obwohl nur 0,5mm hoch, weniger ist technisch nicht möglich - lässt eine kleine Innenkugel wie die in einer 36mm-Viball beim Überqueren höher springen als die größeren Innenkugeln in den größeren Viball-Modellen. Wenn die Kugel wieder aufkommt, entsteht ein klickendes Geräusch, frau oder mann fühlt es beim Tragen als eine Art klopfenden Impuls. Dieses Klopfen durch Sprünge wird etwas stärker wahrgenommen als der Vibrationsimpuls, der beim Rollen entsteht.
Also gilt: Je kleiner die Kugel, desto mehr Klopf-Anteile. Damit sind „die Kleinen“ zwar unruhiger und im Verhältnis etwas lauter als ihre "großen Schwestern", sie kompensieren aber mit diesen "Klopfern" auch ein wenig von dem Nachteil des deutlich schwächeren Impulsverhaltens bei normaler Rotation, den sie aufgrund der kleinen Ausmaße den großen Viball-Modellen gegenüber haben. Dieses Gefälle in der Impulsstärke ist physikalisch bedingt.
Trotzdem gilt, dass die Impuls- bzw. Vibrationsstärke auch einer kleinen Viball in der jeweiligen Größe physikalisch nicht übertroffen werden kann.

Natürlich, allerdings drehen und bewegen sich Viball- Kugeln im Körper. So können bei starkem Kontakt der Kugeln miteinander durch die Reibung Streifen auf der Oberfläche entstehen. Diese sind aber nur optisch und nicht fühlbar. Sehr alte und abgenutzte Kugeln können auch nachpoliert werden, z.B. bei einem Hersteller von Edelstahlschmuck. Viele Kunden tragen unterschiedliche Größen von Kugeln je nach Anwendung und Gelegenheit, einzeln oder kombiniert, auch Paare miteinander. Es gibt Kunden und Paare, die komplette Sets aller Größen besitzen.

Es ist ein Irrglaube, dass eine weite Vaginalöffnung ein Anzeichen für geschwächte Beckenbodenmuskulatur ist. Frauen mit starker sexueller Aktivität können trotz eines sehr flexiblen Vaginaleingangs sogar über eine überdurchschnittlich starke Beckenbodenmuskulatur verfügen. Genaueres dazu siehe auch Theros FMS. Flexibilität und Dehnbarkeit bedeuten nicht automatisch Muskelschwäche! Ein Beispiel: Wer nach regelmäßigem Training endlich einen Spagat hinbekommt, hat damit ja auch keine schwächeren inneren Adduktoren in den Oberschenkeln bekommen, vielmehr sind sie sind flexibler und damit leistungsfähiger geworden. In diesem Sinne sorgt eine aktive Sexualität auch für eine natürliche Stärkung des Beckenbodens. Regelmäßige extreme Dehnungen (ein erheblicher Unterschied zu Flexibilisierung!), z.B. im Rahmen einer erotischen Passion sind allerdings nicht unbedenklich - damit wird der Bogen im wahrsten Sinne "überspannt" und die Folge kann eine Gebärmuttersenkung sein. Alles hat seine Grenzen...

Bei längerem Verbleib in der Vagina muss gewährleistet sein, dass Viball auch in langen Phasen ohne jede Anspannung sicher oberhalb des Scheideneingangs gehalten wird. Und zwar nicht MIT dem Introitus, sondern AUF dem Introitus - ein entscheidender Unterschied, weil für letzteres keine Anspannung nötig ist und erst diese Entspannung es ermöglicht, eine Viball länger zu tragen. Dafür braucht es eine entsprechende Größe (siehe: Welche Kugelgröße für welchen Zweck).
Da diese großen Modelle aber auch entsprechend schwer sind, gibt es bei besonders schwacher Muskulatur und/oder bei einer Gebärmuttersenkung Fälle, in denen sie nicht gehalten werden können oder die Kugel von der Gebärmutter herausgedrückt wird. In diesen Fällen ist ein vorbereitendes Training nötig. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
Frau führt zunächst eine Zeit lang mit kleineren Kugeln eher kurzzeitige, aktive Übungen durch, da diese in längeren Ruhephasen nicht gehalten werden könnten. Da die Kugeln aufgrund der physischen Gegebenheiten eher weiter unten bleiben und nicht wandern, wird auch überwiegend der Introitus-Bereich trainiert. Diese Übungen werden fortgesetzt, bis sich der Scheideneingang soweit wieder gekräftigt und verengt hat, dass er das Gewicht einer größeren Viball auch ohne aktive Muskelkontraktion tragen kann. Dieses vorbereitende Training kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen und auch Zwischenschritte an Kugelgrößen erfordern.
Eine Alternative dazu ist das vorbereitende Training mit der großen Kugel in der Vierfüßler- oder auch in der Knie-Ellenbogen-Position, am besten abwechseln dazu in der Rückenlage mit leicht erhobenem Becken. So zieht das Kugelgewicht nicht nach unten und frau kann den wesentlich höheren Vibrationsimpuls der größeren Kugel nutzen.
In allen Positionen werden nach innen ziehende Bewegungen mit der Kugel ausgeführt, abwechselnd mit kreisenden Bewegungen des Beckens in den Ruhephasen. Das kann auch eine starke sexuelle Erregung auslösen, die bis zum Orgasmus gehen kann - was der Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur nur nützt.
Einer Kombination der beiden oben erwähnten Trainingsmethoden mit unterschiedlichen Kugelgrößen steht natürlich nichts im Wege.

Das Kriterium eines "Dauerlustspenders" in der Intensität eines Vibrators erfüllt Viball in diesem direkten Vergleich nicht. Gerade kleinere Viball-Modelle können nicht als batterieloser "Perpetuum Mobile"-artiger Ersatz für Analvibratoren, Prostatastimulatoren oder ähnliche elektrische Sexspielzeuge angesehen werden. Ihre therapeutische Wirkung ist eher sanft AN-regend als direkt ER-regend. Viball stimuliert bei den kleineren Größen meist unwillkürlich, d.h. außer bei starken Bewegungen unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Trotzdem reagieren die entsprechenden Partien auf die Impulse durch stärkere Durchblutung und unterbewusste Muskelaktivität. Erst bei größeren Modellen mit zunehmender Intensität und bei stärkeren Bewegungen werden die Impulse auch wahrnehmbar und können auch unmittelbar erotisch erregen, ja sogar bis hin zum Orgasmus. In Einzelfällen führen sehr intensive Stimulationen mit großen Modellen bei starken Bewegungen bei Männern auch zu einer Entleerung der Samenblase ohne Orgasmus.

Im Prinzip können Männer jede Größe verwenden, die Sie aufnehmen können, und größere Modelle sind effizienter. Es ist jedoch unmöglich - ebenso wie bei vaginaler Anwendung – die passende Größe anhand von biometrischen Daten wie Alter, Größe, Statur o.ä. zu bestimmen.
Es sollte auch für jeden Mann ohne anale Erfahrungen möglich sein, nach kurzer Vorbereitung eine 36 mm-Größe aufzunehmen, wenn keine Erkrankung im Analbereich oder psychische Ursachen vorliegen.
Bei Problemen ist die Dehnbarkeit des Analmuskels in den seltensten Fällen die Ursache, menschlicher Stuhl hat nicht selten sogar einen höheren Durchmesser. Aber in den Körper hinein – also nach dem weiblichen Prinzip – will meist das (unbewusste) Ego eine Öffnung verhindern, will festhalten am tradierten männlichen Bild, an konfessioneller Konditionierung etc. Es fällt vielen Männern sehr schwer, die Hürde zu nehmen, sich über tiefsitzende Muster hinwegzusetzen.
Aber "Zulassen statt zu lassen" ist eine außerordentlich bereichernde Erfahrung des weiblichen Prinzips, des in sich Aufnehmens, wörtlich: des Integrierens. Alle Menschen haben sowohl weibliche wie männliche Anteile, der eine kann nach dem Urgesetz der Polarität ohne den anderen nicht funktionieren. Wenn beide Prinzipien aktiviert werden, lösen sich oft unerwartet schon dadurch Potenzprobleme auf – der „Strom“ des Lebens fließt wieder. Und das Erleben der anderen Seite in sich erweitert den Horizont für viele andere grundlegende Zusammenhänge des Lebens. Diese körperliche Manifestation des "sich Öffnens" oder sich durch den/die Partner*in der Öffnung des Körpers hinzugeben, wird auch eine Öffnung der Psyche bewirken. Dieses uralte hermetische Prinzip "Unten wie oben - oben wie unten", findet auch im Yoga, Tai-Chi und ähnlichen Techniken seine Anwendung. Mit den Theros FMS-Dilatoren kann mann sich im Selbstversuch auf neues Terrain begeben, falls die Anfangsgröße 36 mm problematisch sein sollte - auch zur intensiven und nachweislich gesunden Prostatamassage. Oder frau könnte bei ihrem Partner mit Dilatoren behutsam diese "Erweiterungen" des gemeinsamen Erfahrungshorizonts vornehmen und so gleichzeitig in sich das für ein ganzheitliches Erleben ebenso notwendige männliche Prinzip erkunden - eine aufregende und verbindende Bereicherung des gemeinsamen erotischen Er-Lebens.
Aber haben Sie Geduld mit sich oder mit ihrem Partner, der Weg ist das Ziel. Dann wird "Zulassen statt zu lassen" eine gleichermaßen wunderbare Erfahrung für beide Partner sein.

Es spricht nichts dagegen, Viball bei jeder Art von Bewegung zu tragen, weil sie ein „Zuviel“ ja sofort signalisiert. Bei rektaler Anwendung sind keine Probleme bekannt. Bei vaginaler Anwendung jedoch sollten die Bewegungen möglichst vielseitig und geschmeidig sein, damit der Tonus in alle Richtungen geht. Vorsicht beim Joggen oder Laufen: Hier verläuft die Bewegung fast ausschließlich in der Vertikalen. Dadurch verstärkt sich das Gewicht der inneren Kugel um ein Vielfaches und sie schlägt fast permanent nach unten, was die Beckenbodenmuskulatur extrem beansprucht. Wenn überhaupt, sollte frau dabei nur eine wesentlich kleinere Kugel als üblich tragen (damit ist allerdings ein kürzeres zeitliches Limit gesetzt) und gut in sich hineinspüren, wann der Trainingseffekt für die Muskulatur zur Belastung für die Bänder wird. Dieser Effekt ist beim Trampolinspringen noch erheblich stärker, darum ist davon abzuraten.
Generell gilt: Es gibt keine generellen Anweisungen! Ihr eigenes Empfinden ist immer der beste Indikator, was gut oder weniger gut ist, Viball teilt es Ihnen fast direkt mit, ohne verzögerte Wirkung. Spüren Sie in sich hinein und lernen Sie, die Signale Ihres Körpers zu verstehen. Vertrauen Sie sich selbst und Ihrem „Bauchgefühl“, statt universale Gültigkeiten zu suchen, denn jeder Körper ist einzigartig – auch Ihrer!

Zur Linderung von Beschwerden bei Hämorrhoiden sollte Viball gekühlt angewandt werden. Legen Sie Viball am besten über Nacht ins Eisfach oder den Gefrierschrank, damit die innere, massive Kugel als Kältespeicher komplett durchgekühlt ist. Diese Temperaturveränderung dauert aufgrund der Luft-Isolation und der geringen Berührungsfläche der inneren Kugel (wie bei einer Thermoskanne) mindestens sechs Stunden.
Dafür hält Viball die Temperatur dann auch besonders lange: Bei Zimmertemperatur ohne Ableitung bleibt die Kühlung je nach Größe circa 90 Minuten bis zu bis sechs Stunden bestehen.
Vor dem Einführen wärmen Sie die Kugel in der Hand an, die Außenhülle nimmt aufgrund ihrer geringen Masse schnell die Wärme der Haut an. Erst dann führen Sie Viball ein. Mit dem Druck beim Einführen wird die Hämorrhoide meist schon reponiert, d.h. ins Gewebe zurückgedrückt. Mit einer größeren bzw. zweiten Kugel funktioniert es um so besser, weil sich der Druck und die Kühlung flächiger verteilen. Auch innen wird die äußere Kugel ständig vom Körper gewärmt, so dass bei Modellen bis 45 mm unter normalen Bedingungen keine Unterkühlungen oder gar Erfrierungen entstehen können.
Nach dem Einführen fordert die innere Kugel vom umliegenden Gewebe beständig etwas Wärme ab, wodurch die Schwellung in der Hämorrhoide abklingt. Beim Test in der Hand zeigt sich der gleiche Effekt: Die Hand wird kühler, so lange die Kugel gehalten wird, aber die Temperatur bleibt immer moderat. Beim Loslassen wird Viball schnell wieder sehr kalt, weil die massive innere Kugel als Kältespeicher wirkt und von außen keine Wärme mehr zugeführt wird.
Die Rotationsenergie (Vibration) spielt bei der Behandlung von Hämorrhoiden bzw. bei anderen Anwendungen innerhalb einer Kryotherapie / Kältetherapie keine Rolle.
Die Dauer (und auch in kleinen Toleranzen der Grad der Temperatur) ist natürlich direkt von der Größe und Masse abhängig: Je größer die Kugel (und damit die Innenkugel), desto länger hält der Temperatureffekt an.

Der oben beschriebene Thermo-Speichereffekt wirkt auch bei Wärme bzw. Hitze, aber bei dieser Verwendung ist etwas mehr Vorsicht geboten, weil die Temperaturen hier nicht gegensätzlich sind (Minus und Plus) sondern sich eher addieren.
Um Viball also auf eine bestimmte stimulierende Temperatur zu bringen ohne Verbrennungen zu riskieren, ist eine konstante Temperatur über lange Zeit nötig, die nicht zu hoch liegen darf. Dafür eignet sich z.B. ein Babykostwärmer, wobei der Flüssigkeitsstand bei einer so langen Erwärmung regelmäßig überprüft werden muss.
Viball kann für entsprechende Anwendungen natürlich auch äußerlich als Kühlmittel bei Beulen oder Verletzungen oder als wohltuender Wärme- oder Hitzespeicher verwandt werden.
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