In diesem Ratgeber findest du eine komplette Übersicht und einen Vergleich aller Arten von Hilfsmitteln zum Beckenbodentraining.Mittlerweile hat sich dafür der Begriff "Beckenbodentrainer" etabliert, sie werden aber auch unter den Begriffen "Kegeltrainer, Vaginaltrainer, Trainingshilfen für die Beckenbodenmuskulatur usw. angeboten. Auffällig ist: Es gibt viele Beckenbodentrainer für Frauen, aber nur wenige, die auch für Männer geeignet sind. Wir vergleichen alle Geräte und geben Informationen zur Anwendung.
Darüberhinaus stellen wir auch optionale Hilfsmittel vor, die nicht so bekannt, aber nachweislich ebenfalls sehr effizient sind - auch für Männer und eine gesunde Prostata, denn der Beckenboden und die Funktion der Prostata sind eng miteinander verbunden.
Dein Mehrwert in diesem Ratgeber:

Vaginalkonen (auch einfach nur "Konen" oder "Kegel" benannt) zählen zu den ersten modernen Hilfsmitteln für das Beckenbodentraining. Meist werden sie als Set mit unterschiedlich schweren Gewichten angeboten. Die Anwendung basiert auf einem statischen Prinzip: Durch das bewusste, also aktive „Festhalten“ der eingeführten Konen sollen die Beckenbodenmuskeln gestärkt werden. Diese Methode wurde in den 1950er-Jahren vom Gynäkologen Arnold Kegel entwickelt – daher auch der Begriff „Kegeltraining“.
In meiner Praxis zeigte sich jedoch immer wieder, dass Vaginalkonen für viele Frauen zu klein sind und bei Bewegung aus der Vagina rutschen. Damit fördern sie vor allem die Dauerspannung der Muskulatur, was zu Verspannungen oder sogar Verkrampfungen führen kann – vor allem bei Personen mit Hypertonie (erhöhte Muskelspannung).
Fazit: Vaginalkonen erzeugen keinerlei Impulse, sind also für ein rein aktives "Gewichts"-Training konzipiert. Da sie aufgrund ihrer Form oft eine intuitive Daueranspannung verursachen, empfehle ich sie in der therapeutischen Anwendung eher nicht.

Zur Unterstützung des Beckenbodentrainings gibt es Geräte, die mit Hilfe von Reizstrom die Muskulatur aktivieren. Dabei unterscheidet man zwischen Elektro-Muskel-Stimulation (EMS) und Transkutaner Elektrischer Nervenstimulation (TENS). Über eine vaginale oder rektale Sonde geben die Geräte gezielte Impulse ab, die Muskelkontraktionen auslösen. Sie werden sowohl zur Wahrnehmungsschulung als auch zur Kräftigung eingesetzt – etwa in der Rückbildung nach der Geburt oder nach operativen Eingriffen.
Einige Modelle – wie etwa die der Firma tic Medizintechnik – können ärztlich verordnet und leihweise über die Krankenkasse bezogen werden. Sie bieten verschiedene Übungsprogramme für spezifische Beschwerden und Patient:innen werden durch medizinisches Fachpersonal individuell in der Anwendung geschult.
Trotz ihrer technischen Raffinesse ist wichtig zu wissen: Elektrisch ausgelöste Kontraktionen sind eher Muskelzuckungen, diese ersetzen kein aktives* Muskeltraining. Für einen dauerhaft starken und funktionellen Beckenboden braucht es bewusste, selbstständig ausgeführte Übungen. Der Effekt ist vergleichbar mit dem Einsatz von Pads für die Bauchmuskeln, mit denen ein Sixpack entstehen soll, ganz einfach auf der Couch... Soclche Pads unterstützen bestenfalls, aber ersetzen niemals das aktive* Training.
Die Anwendung erfordert in der Regel eine tägliche Trainingszeit von etwa 20 Minuten über mehrere Monate unter einer genau strukturierten Anleitung. Die Kosten für die Geräte werden in vielen Fällen von der Krankenkasse übernommen.
Fazit: Zeitlich ziemlich aufwendig, einseitig ohne aktives Zutun nur bedingt wirksam. Mit aktiven* Übungen und passiver* Stimulation kommst du schneller zum Ziel.
*Was ist "aktives" oder "passives" Training?
Mit "aktivem Training" ist das bewusste Ausführen von Übungen gemeint, die Anspannung und Entspannung im Wechsel beinhalten, wie beim Beckenbodenkurs oder -workout. Aktives Training ist aufgrund der Anstrengung eher kurzfristig.
"Passives Training" erfolgt durch eine Stimulation von außen, die eher über einen längeren Zeitraum erfolgt (wie durch Liebeskugeln im Alltag). Grob eingeteilt gibt es dabei drei Intensitäten:
Alle Varianten sind Formen von Biofeedback (vereinfacht: Muskelreaktionen).

Beckenbodentrainer mit App für das Smartphone - so genannte smarte Beckenbodentrainer wie Perifit oder Emy von Fizimed - bestehen aus einer Sonde mit einem Sensor, die vaginal eingeführt wird und einer App für das Smartphone, die das Training visuell begleitet. Beide Geräte sind als medizinische Hilfsmittel zugelassen und können in bestimmten Fällen ärztlich verschrieben werden.
Die Sonde misst über integrierte Drucksensoren die Muskelaktivität. Über die App werden strukturierte Übungsprogramme angeboten, etwa zur Wahrnehmung, Kräftigung oder Rückbildung. Vor der ersten Anwendung erfolgt eine Kalibrierung: Der individuelle Muskeltonus wird analysiert und die App passt die Programme entsprechend an.
Der Trainingsverlauf wird über sogenannte „Gamification“-Elemente dargestellt: In einem Spielformat muss die Nutzerin z. B. Hürden überspringen – durch gezieltes Anspannen – und landen – durch Entspannung. Die Leistung wird bewertet, Fortschritte werden getrackt, Punkte oder Medaillen motivieren zusätzlich.
So innovativ diese Methode klingt, sie hat aus therapeutischer Sicht auch ihre Nachteile: Die Programme erfordern volle Konzentration auf das Bildschirmgeschehen. Das lenkt vom eigentlichen Ziel ab: dem bewussten Spüren und differenzierten Wahrnehmen des eigenen Beckenbodens. Die Verbindung zwischen digitalem Spiel und körperlicher Empfindung bleibt abstrakt – das körperliche Integrieren und Verinnerlichen der Bewegung tritt häufig in den Hintergrund.
Zudem sind smarte Beckenbodentrainer nicht für passives Training* oder Anwendung im Alltag gedacht. Die Anwendung ist zeitlich begrenzt und erfordert regelmäßiges Aufladen. Eine dauerhafte Stimulation durch Bewegung – wie sie etwa durch Kugeln mit Vibration möglich ist – findet nicht statt.
Fazit: Smarte Beckenbodentrainer bieten Motivation, Struktur und Kontrolle – aber sie ersetzen nicht die intensive, körperbezogene Arbeit mit dem eigenen Beckenboden. Als ergänzendes Trainingsmittel sind sie sinnvoll, die tiefere Körperwahrnehmung und echte Integration müssen jedoch durch andere Wege erfolgen.

Ein spezieller Ansatz im Beckenbodentraining sind Geräte, die mit aufblasbaren Ballons arbeiten. Ein bekanntes Modell ist der EPI-NO®, das ursprünglich für die Geburtsvorbereitung entwickelt wurde, aber auch in der Rückbildung Anwendung findet.
Dabei wird ein weicher Ballon teilweise vaginal eingeführt und anschließend schrittweise aufgepumpt. Einige Modelle verfügen über ein integriertes Manometer, das sowohl das Füllvolumen als auch den dabei entstehenden Gegendruck misst. So kann die individuelle Dehnbarkeit und muskuläre Reaktion des Beckenbodens besser eingeschätzt werden. Diese Art von Training fördert die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit der Beckenbodenmuskulatur sehr direkt. Nutzerinnen erhalten eine unmittelbare Rückmeldung über Spannungszustände und muskuläre Kontrolle.
Fazit: Diese Geräte sind ziemlich unhandlich, sie eignen sich weniger für die private Anwendung, sondern eher für eine Praxis oder Fachpersonal zur Diagnostik oder für gezielte, kurze Übungseinheiten bei spezifischen Indikationen – etwa nach der Geburt oder im Rahmen einer therapeutischen Betreuung.
Neben Liebeskugeln mit Vibration gibt es auch hohle oder massive Beckenbodenkugeln ohne innere Kugel, also ohne Vibration. Diese bestehen häufig aus massivem oder hohlem Metall, Edelstahl oder anderen Metallen.

Hohlkugeln
Hohlkugeln (ohne Innenkugel) werden oft als Fake für Liebeskugeln (mit Innenkugel) unter Fantasiebezeichnungen wie Orgasmuskugeln, XXL Liebeskugeln, Lustkugeln etc. angeboten. Sie sind meist generell erheblich größer als herkömmliche Liebeskugeln und dienen ausschließlich zur erotischen Stimulation durch das Gefühl, ausgefüllt zu sein. Auch wenn auch sie so beworben werden, entfalten sie als Hilfsmittel zum Beckenbodentraining so gut wie keine Wirkung. Außerdem werden sie mit Bändchen angeboten, die an Löchern in den Kugeln befestigt sind, wodurch Rückstände ins innere der Kugeln gelangenkönnen - diese Modelle sind also auch hygienisch äußerst bedenklich.
Fazit: Hohlkugeln sind als "Liebeskugel-Fakes" für aktives* wie passives* Beckenbodentraining ungeeignet und meist auch gesundheitlich bedenklich.
Vorsicht bei Billigprodukten aus Metall:
Viele Kugeln oder Sex toys aus Metall, die auf Billig-Plattformen unter dem Begriff „Edelstahl“ angeboten werden, bestehen in Wirklichkeit aus minderwertigen Buntmetallen, die mit glänzenden Beschichtungen überzogen werden. Diese Produkte und Materialien bergen ein hohes gesundheitliches Risiko: Bei längerem Tragen im Körper mit Schleimhautkontakt wird die Freisetzung von Schadstoffen beschleunigt und kann schwere Allergien auslösen. Minderwertige Chrombeschichtungen sind besonders gefährlich: Sie können Chrom(VI)-Reste oder andere gesundheitsschädliche Stoffe enthalten, die sogar krebserregend sein können. Deshalb solltest du Produkte ohne klare Angabe der Materialien unbedingt meiden.

Massive Kugeln
Massive Kugeln aus Metall oder Edelstahl wie Theros® Massive Balls sind erheblich schwerer als klassische Liebeskugeln, weil kein Hohlraum vorhanden ist. Die Konzeption dabei ist, auch das Beckenbodentraining in horizontalen Positionen (Vierfüßler, Knie-Ellenbogen oder Bauchlage etc.) durch Hilfsmittel effizienter zu machen. Denn Liebeskugeln, Vaginalkonen oder andere Gewichte, die für die Anwendung in aufrechter Haltung gedacht sind, wirken bei Bewegungen auf horizontaler Ebene kaum mehr, weil die Schwerkraft weniger Einfluss hat. Um Kontraktionen auf horizontaler Ebene etwas "entgegenzusetzen", braucht es maximales Gewicht - also eine sehr schwere Metallkugel ohne Hohlraum wie Theros Massive Balls.
Bei diesen Übungen wirken massve Kugeln durch den intensiven Kontakt zum G-Punkt in der Bauchlage und zum Muttermund in der Rückenlage mit angehobenem Becken auch erotisch sehr stimulierend.
Vorsicht bei Beckenbodenübungen in aufrechter Haltung: Durch ihr hohes Gewicht im Verhältnis zur Größe fordern massive Kugeln eine enorme Kraft beim Halten oder Heben. Selbst bei kurzen Übungssequenzen mit kleineren, leichteren massiven Kugeln erfordert dies eine sehr gut trainierte Beckenbodenmuskulatur. Massive Kugeln werden deshalb in aufrechter Haltung vor allem von fortgeschrittenen Anwenderinnen, die vaginales Krafttraining betreiben wollen, angewendet, insbesondere die großen Kugeln mit über 500 Gramm.
Aufgrund der enormen Belastung ist die vaginale Anwendung im Alltag generell nicht ratsam. Die anale Anwendung ist jedoch kein Problem, da der Analbereich normalerweise erheblich kraftvollere Beckenbodenmuskeln hat. Hierbei erzeugen massive Kugeln auch eine intensive erotische Stimulation.
Theros® Massive Balls sind die einzigen massiven Metallkugeln aus biokompatiblem Implantatstahl AISI 316L. Dieses Material wird für Implantate verwendet und gibt selbst bei dauerhafter Anwendung im Körper keinerlei Schadstoffe ab. Theros® Massive Balls sind in vier Größen von 36- bis 50 mm erhältlich mit einem Gewicht von 140- bis 520 Gramm.
Fazit: Sinnvoll, um auch Beckenbodenübungen in waagerechten Positionen effizienter zu machen und für sehr fortgeschrittene, ambitionierte Anwenderinnen.

Yoni Eier – oft auch Yoni Kugeln genannt – haben ihren Ursprung in alten asiatischen Traditionen, insbesondere im Taoismus. Dort wurden sie zur Förderung der weiblichen Sexualkraft, Körperwahrnehmung und Energiearbeit eingesetzt. Heute erfreuen sie sich vor allem aufgrund ihrer ästhetischen Anmutung großer Beliebtheit.
Die Eier bestehen meist aus Halbedelsteinen wie Rosenquarz, Jade, Obsidian oder Amethyst. Je nach Stein wird ihnen eine spezifische energetische Wirkung zugeschrieben: Rosenquarz etwa soll das Herz öffnen, Vertrauen stärken und emotional heilsam wirken. Diese Effekte sind jedoch esoterisch begründet, nicht medizinisch nachgewiesen.
Yoni Eier sind eiförmig und vibrationsfrei. Sie wirken über ihr Eigengewicht auf die Beckenbodenmuskulatur und werden oft im Rahmen von Körperübungen, Meditation oder erotischer Selbsterfahrung eingesetzt.
Allerdings gibt es gesundheitliche Einschränkungen zu beachten: Da die massiven Steine dem Körper bei längerem Tragen Wärme entziehen, kann dies – insbesondere bei größeren oder unbeweglichen Eiern – zu Reizungen im Blasenbereich führen. Mögliche Folgen sind Blasenbeschwerden, häufiges Wasserlassen bis hin zu Blasenentzündungen.
Zudem sollte beim Kauf auf eine unbehandelte, naturbelassene Oberfläche geachtet werden. Viele günstige Produkte werden chemisch geglättet oder poliert – Rückstände dieser Mittel können tief in poröse Steine eindringen und bei vaginalem Kontakt gesundheitliche Risiken darstellen.
Wer Yoni-Eier nutzen möchte, sollte auf hohe Materialqualität, geprüfte Hersteller und eine achtsame Anwendung achten – und sie idealerweise nicht dauerhaft tragen.
Fazit: Auch Yoni-Eier sind für die Anwendung im Alltag gedacht, erzeugen jedoch keinerlei aktiven Impulse. Da ist das folgende Hilfsmittel weitaus effizienter:

Liebeskugeln – auch bekannt als Vaginalkugeln, Geisha Balls, Love Balls, Smart Balls oder Lustkugeln – wurden ursprünglich als Sexspielzeug entwickelt. Sie bestehen aus einer hohlen äußeren Kugel, in deren Innerem sich eine kleinere, schwere Kugel befindet. Beim Gehen, Springen oder anderen Bewegungen beginnt die innere Kugel zu rotieren – dabei entstehen mehr oder weniger spürbare Mikrovibrationen im Vaginal- oder Analbereich.
Dieses mechanische Prinzip funktioniert ganz ohne Batterie – die Bewegung des Körpers reicht aus, um die Kugeln in Schwingung zu versetzen. Allerdings ist die Qualität entscheidend: Viele Produkte – auch solche mit hochtrabenden Versprechen – erzeugen kaum spürbare Vibrationen oder liegen schlecht im Körper. Denn Erotikprodukte müssen keine Wirkung nachweisen.
Ganz anders verhält es sich mit medizinischen Liebeskugeln: Sie sind als zertifizierte Medizinprodukte zugelassen und erfüllen höchste Anforderungen an Material, Wirksamkeit und Sicherheit. Sie verbinden gezieltes Beckenbodentraining mit sinnlicher Stimulation.
Fazit: Liebeskugeln sind die Beckenbodentrainer mit den größten Qualtätsunterschieden - vom quasi wirkungslosen Sextoy bis zum hoch effizientem Medizinprodukt. Mehr dazu im nächsten Abschnitt:
Auf der Basis meiner langjährigen Erfahrung als Hebamme und Therapeutin für Beckenboden und Sexualität kann ich sagen: Medizinisch zertifizierte Liebeskugeln (mehr dazu siehe unten) gehören zu den effektivsten Trainingshilfen für den Beckenboden. Ich möchte dir sehr genau und anschaulich erklären, warum:
Mehrdimensionale Wirkung im Alltag:
Mehr Gewicht = mehr Trainingserfolg
„Medizinische Liebeskugeln“ und „Medizinprodukt“- ein entscheidender Unterschied
Der Begriff „medizinische Liebeskugeln“ ist nicht gesetzlich definiert, er kann also beliebig verwendet werden. Ganz im Gegenteil zum Begriff „Medizinprodukt“: Bei Liebeskugeln, die eine Zertifizierung als Medizinprodukt haben, muss die Wirksamkeit auf den Beckenboden klinisch erwiesen sein. Außerdem ist ihre Anwendungssicherheit und Schadstofffreiheit durch die CE-Kennzeichnung gewährleistet.
Viball® Liebeskugeln sind zertifizierte Medizinprodukte, sie erfüllen also diese Anforderungen - als einzige Liebeskugel in Europa! Darüberhinaus ist der Wirkungsgrad der Vibration in jeder der sechs Größen nachweislich physikalisch nicht zu übertreffen. Sie sind also maximal wirksam in allen Bereichen des Beckenbodens - für Frauen und für Männer - mit den angenehmen „Nebenwirkungen“ erotischer Stimulation.

Alle Hilfsmittel für das Beckenbodentraining sind primär an Frauen adressiert, einige davon sogar speziell für Frauen: Vaginalkonen, smarte Beckenbodentrainer, Trainingsgeräte mit (Vaginal)-Ballon und die Yoni-Eier. Das Wort „Yoni“ kommt aus dem Sanskrit und bezeichnet die weiblichen Genitalien.
Einige der hier vorgestellten Produkte lassen sich auch als Beckenbodentrainer für Männer anwenden: Die elektrischen (EMS oder TENS) Hilfsmittel sind auch mit einer Analsonde verfügbar.
Außerdem gibt es bestimmte Liebeskugeln, die auch für die anale Anwendung konzipiert sind, wie Viball®: Vibrierende Kugeln aus echtem poliertem Implantatstahl, die sehr hygienisch und sogar sterilisierbar sind. Sie haben keine Bändchen, lassen sich sehr leicht einführen und reinigen. Und weil nichts nach außen ragt, kannst du sie diskret sogar im Alltag, beim Sport oder beim Sex anwenden. Viball® Liebeskugeln für Männer und Frauen sind zertifizierte Medizinprodukte für Beckenboden und Kontinenz mit nachgewiesener Wirksamkeit. Bei Männern haben sie außerdem eine positive Wirkung auf Prostata, Potenz und Erektion.
Prinzipiell ja: Wenn der Wirkungsgrad gut genug ist! Zahlreiche Studien belegen, dass gezieltes Beckenbodentraining mit medizinischen Liebeskugeln und die Impulse im Alltag eine der wirksamsten Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung von Harninkontinenz sind – insbesondere bei Belastungsinkontinenz: Die Mikrovibrationen der Kugeln stimulieren die tief liegende Muskulatur und verbessern die muskuläre Ansteuerung, allerdings braucht es dafür auch eine gewisse Impulsstärke. Bei Produkten wie Viball® ist diese Impulsstärke aufgrund des Materials und genau berechnter Komponenten maximal. Als Medizinprodukt ist die Wirksamkeit nachgewiesen.
Im Prinzip kannst du "Wirkung" nicht generell mit "Spüren" gleichsetzen, denn auch einen Herzschrittmacher, der extrem feine Impulse aussendet, kann man nicht spüren, trotzdem ist er sehr wirksam. So werden zum Beispiel deine Fast-Twitch Fibres (feinnervige, extrem schnell reagierende Muskelfasern) stimuliert, die unterhalb der Wahrnehmungsgrenze liegen: Sie sind ein wesentlicher Betandteil deiner Schließmuskeln und diese unterschwellige Stimulation stärkt deine Kontinenz.
Bei schwacher Beckenbodenmuskulatur ist es allerdings möglich, dass du sogar intensivere Vibrationen kaum wahrnimmst. In diesem Fall kann eine größere oder schwerere Kugel helfen, oder ein Modell mit besonders starker Vibration wie Viball®. Mit der Zeit verbessert sich die Muskulatur – und auch das Empfinden wird intensiver.
Ja – vorausgesetzt, sie sind gut gestaltet und aus hochwertigen Materialien gefertigt. Nach der Geburt und in den Wechseljahren ist der Beckenboden besonders empfindlich. Umso wichtiger ist es, sichere, hygienische Produkte ohne Schadstoffe zu verwenden. Medizinisch zertifizierte Liebeskugeln wie Viball® wurden speziell für diese Lebensphasen entwickelt. Sie können helfen, die Muskulatur sanft zu kräftigen, das Körpergefühl zu verbessern und die Kontinenz zu stärken. Vor der Anwendung nach der Geburt ist eine Rücksprache mit Fachpersonal empfehlenswert
Nach jeder Anwendung sollten die Kugeln mit warmem Wasser und einem milden, möglichst parfümfreien Waschgel oder Seife gereinigt werden. Hochwertige Modelle wie Viball® können sogar sterilisiert werden – z. B. in der Klinik oder im Dampfsterilisator. Das sorgt für maximale Hygiene, ist aber in der Regel nicht erforderlich. Nicht empfehlenswert ist der Einsatz von Desinfektionsmitteln; sie stören die sensible Vaginal- und Darmflora. Vermeide Produkte mit Rillen, porösen Materialien oder saugfähigen Bändchen – sie lassen sich schlecht reinigen und sind daher unhygienisch.
Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Es ist abhängig vom Zustand des Beckenbodens und von der Art der Ausführung der jeweiligen Sportart.
Wenn wir davon ausgehen, dass der Beckenboden fit ist und die Sportart adäquat ausgeübt wird, sind viele Sportarten förderlich, z.B. Krafttraining, Walken, Joggen, Tanzen, Yoga, Pilates. Eine wichtige Voraussetzung für ein angepasstes Ausüben einer Sportart ist eine gute Wahrnehmung des Körper und dass sie in korrekter Haltung ausgeführt wird.
Dagegen solltest du so genannte „High-impact-Sportarten“ mit abrupten, starken Stoßwirkungen auf Beckenboden und Gelenke meiden, z.B. Tennis, Squash, Badminton, aber auch Handball, Basketball, Volleyball. Und ganz besonders das Trampolinspringen, weil hierbei permanent enorme Belastungen durch Druck auf den Beckenboden entstehen.
Ein echtes Medizinprodukt muss strenge Kriterien erfüllen: Es muss eine nachweisbare Wirkung auf die Gesundheit haben, klinisch geprüft sein und aus körperverträglichen, sicheren Materialien bestehen. In Europa muss es mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet sein – dieses garantiert, dass es den gesetzlichen Anforderungen an Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität entspricht. Anders als Erotikartikel dürfen Medizinprodukte keine unbelegten Versprechen machen: Jede Aussage muss durch Daten belegt sein. Viball® Liebeskugeln sind zertifizierte Medizinprodukte mit nachgewiesener Wirkung für den Beckenboden. Das hat seinen Preis, aber über ihre besondere Wirksamkeit hinaus sind sie auch sehr nachhaltig und umweltschonend im Gegensatz zu Wegwerfartikeln aus Silikon, die die Umwelt extrem belasten.
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