In diesem Ratgeber findest du fundierte, praxisnahe Informationen rund um Hämorrhoiden. Wir erklären verständlich, was hinter dem Begriff steckt, wie sich verschiedene Formen unterscheiden lassen und welche Ursachen und Symptome typisch sind. Unser Ziel ist es, dir eine verlässliche Orientierung zu geben, damit du Beschwerden richtig einordnen und sinnvolle Entscheidungen für deine Behandlung treffen kannst.
Die Informationen dieses Ratgebers basieren nicht auf KI-erzeugten Inhalten, sondern auf langjähriger therapeutischer Erfahrung und der praktischen Arbeit mit Betroffenen:
Wir von Theros® beschäftigen uns seit vielen Jahren intensiv mit Beschwerden im Beckenbodenbereich und begleiten Menschen mit konkreten, körpernahen Lösungsansätzen. Und wir reden Klartext, mit klarer, natürlicher Ansprache, denn leider ist der gesamte Körperbereich um Genitalien, Enddarm, Anus und After immer noch mit viel Scham und Tabus belegt, obwohl er eminente Auswirkungen auf unser Wohlbefinden hat. Diese Erfahrung prägt auch diesen Ratgeber.
Dein Mehrwert:
Neben medizinischem Grundwissen, bewährten Hausmitteln und klassischen Behandlungsmöglichkeiten zeigen wir dir Zusammenhänge mit ähnlichen Beschwerden in weiterführenden Ratgebern.
Außerdem lernst du hier hochwertige mechanische Hilfsmittel kennen, die sich in der Praxis bei vielen Betroffenen als sehr hilfreich erwiesen haben. Diese Hilfsmittel helfen dir auch, deinen Körper neu zu spüren.
Dieses neue Körperbewusstsein wird deinen Heilungsprozess spürbar unterstützen und deine Erlebniswelt bereichern.
Im Enddarm wirken verschiedene Elemente zusammen, die den sicheren Verschluss des Anus gewährleisten. Neben der Beckenbodenmuskulatur übernimmt der Analschließmuskel (Sphincter Ani) die wichtigste Funktion. Etwas tiefer im Enddarm befindet sich ein Geflecht aus kleinen Arterien und Venen, die die Feinjustierung für den vollständigen Verschluss (z.B. bei dünnerem Stuhl) garantieren. Dieses System heißt Hämorrhoidalsaum oder auch Hämorrhoidalplexus und bezeichnet eine ringförmig angeordnete Ansammlung von Hämorrhoiden. Der Begriff bezeichnet also originär nicht etwa ein Krankheitsbild, sondern die gesunden Hämorrhoiden erfüllen die äußerst wichtige Funktion des sicheren Darmverschlusses. Aber eben nur an dem Platz im Hämorrhoidalsaum - aus dem sie nun aber ausgetreten sind.
Anmerkung: Genau genommen muss also bei einer krankhaften Veränderung nicht von Hämorrhoiden, sondern von einem Hämorrhoidalleiden gesprochen werden. Wir wollen es im Folgenden aber der Einfachheit halber bei der üblichen Bezeichnung belassen.
Hämorrhoiden verursachen ein deutliches Fremdkörpergefühl. Sie entstehen meist über längere Zeitdauer und müssen nicht unbedingt schmerzen. Das auffälligste Symptom ist fast permanenter, starker Juckreiz. Es können Blutungen bei oder nach dem Stuhlgang auftreten, die auch nicht unbedingt schmerzhaft sein müssen. Nässen und Stuhlschmieren sind Ursachen für ein permanentes hygienisches Unbehagen und können leicht zu Entzündungen führen. Im entzündeten Zustand sind Hämorrhoiden fast permanent schmerzhaft.
Ein Hämorrhoidalleiden entsteht, wenn sich einzelne Gefäße des Hämorrhoidalsaums aus unterschiedlichsten Gründen vergrößern und krankhaft ausprägen. Solange es sich um gemäßigte Vergrößerungen handelt, die innen im Darm verbleiben, spricht man von inneren Hämorrhoiden. Diese werden oft nicht bemerkt und machen keine oder nur geringe Beschwerden. Wenn die Ursachen nicht behoben werden und innere Hämorrhoiden immer mehr anschwellen und sich vergrößern, treten sie zeitweilig oder nachhaltig nach außen.
Wenn die Vergrößerungen oder Ausprägungen außen am After zu sehen oder zu ertasten sind, handelt es sich um äußere Hämorrhoiden. Diese ungewohnten Verdickungen, Schwellungen, Aussackungen oder deutlich hervortretenden Hautfalten erscheinen zum Teil über Nacht und lassen aufschrecken. In der Regel fallen äußere Hämorrhoiden bei der Reinigung nach dem Stuhlgang auf oder durch Juckreiz, Schmerzen oder Blutungen.

Die Klassifizierung von Hämorrhoiden unterteilt sich in folgende Schweregrade:
Hämorrhoiden Grad 1
bezeichnen die innere Variante ohne oder nur mit geringen Beschwerden.
Hämorrhoiden Grad 2
bedeutet, dass sie temporär – meistens nach dem Stuhlgang - aus dem Analkanal heraustreten, sich aber spontan oder allmählich im Anschluss wieder zurückbilden.
Hämorrhoiden Grad 3
kennzeichnet die Variante, die sich nicht von selbst wieder in den Analkanal zurückzieht, sich aber manuell mit dem Finger oder mit geeigneten Dilatoren (siehe unten) in den Hämorrhoidalsaum im Enddarm zurückschieben lässt. Dieser Vorgang wird als Reposition bezeichnet.
Hämorrhoiden Grad 4
ist die Klassifizierung für den Schweregrad, in dem auch eine Reposition nicht mehr möglich ist und sie dauerhaft außen verbleiben. Hämorrhoiden Grad 4 kann man in der Regel nur noch operativ entfernen.
In der Analregion und am After gibt es verschiedene unangenehme Krankheitsbilder, die im Alltag oft pauschal als Hämorrhoiden bezeichnet werden. Diese Gleichsetzung ist jedoch nicht korrekt: Nicht jede Verdickung, Falte oder Aussackung am After ist eine Hämorrhoide, und entsprechend unterscheiden sich auch die Behandlungsansätze.
Im Folgenden geben wir dir einen Überblick über die verschiedenen Krankheitsbilder im Bereich von Anus und Enddarm, um sie sicher voneinander unterscheiden zu können: Marisken, Analfissuren und Analthrombosen. In seltenen Fällen können Veränderungen in dieser Körperregion auf ein Analkarzinom hinweisen, das dringend ärztliche Behandlung erfordert.
Symptome und typische Erscheinungsbilder der einzelnen Krankheitsbilder werden hier beschrieben.
Zu Anfang zum Vergleich eine Abbildung von Hämorrhoiden.
Dabei ist wichtig zu verstehen: Es gibt kein „typisches Bild“ von Hämorrhoiden, sie können sehr unterschiedlich aussehen - abhängig von ihrem Schweregrad, ihrer Lage und ihrem aktuellen Zustand. Während frühe Stadien äußerlich oft kaum sichtbar sind, treten fortgeschrittene Hämorrhoiden deutlich nach außen. Diese Unterschiede werden in der grafischen Darstellung der Schweregrade (weiter oben) deutlich. Das hier gezeigte Bild zeigt prolabierte Hämorrhoiden (Grad 3) und dient als Vergleichsbeispiel zu anderen Analbeschwerden.

Eine Mariske ist eine relativ harmlose Erscheinung, nämlich eine verdickte Hautfalte im oder am After. Marisken können einzeln oder mehrfach auftreten. Sie sind meist hautfarben bis dunkel, fühlen sich weich an und sehen wie Säckchen oder Hautläppchen aus. Normalerweise verursachen sie keinerlei Schmerzen oder Beschwerden, da sie aber die Reinigung des Afters erschweren, kann es vereinzelt zu Juckreiz und in schlimmen Fällen zu Entzündungen kommen.

Eine Analfissur (in der Bildmitte oben) ist ein längs verlaufender Riss im Schließmuskel oder im Analkanal, deshalb wird sie (fälschlicherweise) auch als Afterriss bezeichnet. Obwohl er häufig äußerlich sehr fein aussieht, kann er sehr tief gehen und besonders beim Stuhlgang, beim Reinigen nach dem Stuhlgang oder beim Duschen starke Schmerzen verursachen. Es tritt aber kein Gewebe nach außen und es entsteht auch kein Gefühl eines Fremdkörpers, damit ist eine Analfissur deutlich von Hämorrhoiden zu unterscheiden. Weitere Informationen zur Analfissuren findest du in unserem Ratgeber Analfissur.

Analthrombosen oder auch Analvenenthrombosen sind im Gegensatz zu den anderen Pathologien akute Ereignisse: Innerhalb weniger Stunden entwickelt sich ein Gerinnsel in Form eines bläulich-schwarzen, prallen Knotens. Ein weiteres eindeutiges Anzeichen ist heftiger, stechender Schmerz. Eine Analthrombose oder Analvenenthrombose tritt in der Regel nur einzeln auf.

Ein Analkarzinom (die tumorartig wirkende Gewebeveränderung in der Bildmitte) ist eine bösartige Neubildung im Bereich des Analkanals oder der Haut in der Nähe des Anus. Dies kann sich zunächst unspezifisch äußern, etwa durch anhaltenden Juckreiz, Blutungen, nässende oder schlecht heilende Hautveränderungen sowie ein Druck- oder Fremdkörpergefühl im After. Im Gegensatz zu akuten Ereignissen entwickeln sich die Beschwerden meist schleichend und nehmen über Wochen oder Monate zu. Schmerzen können auftreten, fehlen aber gerade in frühen Stadien häufig, weshalb Veränderungen im Analbereich, die sich nicht erklären lassen oder trotz Behandlung nicht abheilen, immer ärztlich abgeklärt werden sollten.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob bei dir ein Hämorrhoidalleiden oder ein Analkarzinom vorliegt, sollte ein Arztbesuch das klären bevor du eine Selbstbehandlung vornehmen kannst.
Die häufigsten Ursachen für die Entstehung von Hämorrhoiden sind:
Sie entsteht oft aus einer Kombination von ballaststoffarmer Ernährung, geringer Flüssigkeitsaufnahme sowie mangelnder Bewegung, begünstigt durch eine sitzende Tätigkeit.
Hektische Toilettengänge, häufiges, starkes Pressen beim Stuhlgang, noch dazu in ungünstiger Sitzposition. Dazu neigen vor allem Patienten mit chronischer Verstopfung (Obstipation).
Falsches Heben schwerer Lasten, Übergewicht und/oder ein schwacher Beckenboden begünstigen ebenfalls das Entstehen von Hämorrhoiden.
Eventuell erblich bedingte Bindegewebsschwäche, das sich auch in anderen Körperregionen in Form von Krampfadern zeigen kann, ist eine weitere Ursache.
...verursachen eine übermäßige Ausdehnung des Hämorrhoidalpolsters und schaffen damit ebenfalls die Grundlage für Hämorrhoidalleiden.
Frauen neigen aufgrund ihrer hormonellen Lage und durch die natürlichen Belastungen in dieser Zeit verstärkt dazu, Hämorrhoiden zu entwickeln. Näheres dazu siehe Hämorrhoiden nach Schwangerschaft oder Geburt.
Zur Vorbeugung gegen Hämorrhoiden wie auch zur Unterstützung der Behandlung sollte deine Ernährung in Hinsicht auf eine gute und damit unproblematische Verdauung ballaststoffreich ausgerichtet sein. Ballaststoffe sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, überwiegend Kohlehydrate, die sich vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Getreide enthalten sind und Verdauungsproblemen entgegenwirken.
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr von etwa 2 bis 3 Liter pro Tag, wobei die Hauptmenge Wasser sein sollte, bewirkt eine geschmeidige Stuhlkonsistenz und erleichtert das Abführen.
Richtiges Verhalten beim Stuhlgang ist wichtig. Vermeide Pressen und Druck, anstatt dessen „schiebe“ besser aus dem Bauch heraus: Dazu atmest du tief ein und drückst die Luft so weit wie möglich nach unten in den Bauch. Dabei unterstützt die richtige Haltung: ein gerundeter Rücken und die Füße flach auf dem Boden. Statt der aufrechten, „zivilisierten“ Sitzposition sollte die Haltung vielmehr möglichst der ursprünglichen, für den Stuhlgang optimalen Haltung, nämlich der Hocke, entsprechen. Ein Fußbänkchen hilft dabei, diese Haltung einzunehmen.
Wie hängt das zusammen?
Der musculus levator ani - oder einfacher: Levator ani - ist ein zentraler Muskel des Beckenbodens. Er hält After und Enddarm im Alltag leicht angehoben und unterstützt so den sicheren Verschluss. Sein innerster Anteil, der Puborectalis, bildet eine Schlinge um den Enddarm. In aufrechter Haltung knickt er den Enddarm leicht ab und trägt damit wesentlich zur Kontinenz bei. Entspannt sich dieser Muskel – besonders in der Hocke oder bei nach vorne geneigtem Oberkörper – richtet sich der Enddarm auf. Das erleichtert den Stuhlgang deutlich und reduziert unnötiges Pressen.
Hier siehst du in einer Darstellung die verschiedenen Positionen und deren Auswirkung auf die Puborektalis-Schlinge:

Die Analhygiene nach dem Toilettengang sollte gründlich sein: Nach der trockenen Vorreinigung mit sanftem Toilettenpapier sollte unbedingt eine feuchte Nachreinigung erfolgen, am besten mit Wasser, z.B. mittels Handbrause, Bidet oder Podusche. Unterwegs kann es auch ausnahmsweise einmal mit Feuchttüchern sein. Wichtig ist, darauf zu achten, dass sie möglichst nur Wasser enthalten und keine Zusatzstoffe. Das könnte die sensible Schleimhaut unnötig reizen und ihre Flora stören. Zu beachten ist dabei, dass die meisten Feuchttücher nicht in der Toilette entsorgt werden dürfen, sondern in den Mülleimer gehören. Abschließend sollte der Analbereich mit Toilettenpapier getrocknet werden.
So wird Entzündungen der Nährboden entzogen und der pH-Wert der Haut wird nicht irritiert. Zum Schluss kann bei Bedarf eine Heilsalbe oder Hämorrhoidensalbe aufgetragen werden.
Wenn du Hämorrhoiden ohne Medikamente mit chemischen Wirkstoffen behandeln willst, gibt es folgende Hausmittel und naturheilkundliche Arten der Behandlung:
Bei stark geschwollenen oder entzündeten Hämorrhoiden helfen:
Die o.a. Maßnahmen sind gleichzeitig eine wichtige Unterstützung für eine effektive Behandlung bei bereits vorhandenen Hämorrhoiden, wie auch eine gute Prävention gegen die Entstehung.
Neben Zäpfchen, Salben und Medikamenten gibt es jedoch auch ideale mechanische Hilfsmittel:
Wir möchten dir hier zwei Hilfsmittel vorstellen, mit denen du einzeln oder kombiniert deine Hämorrhoiden selbst effizient behandeln kannst:
„Theros® FMS-Dilatoren“ und „Viball® Therapiekugeln“.
Beide Produkte sind zertifizierte Medizinprodukte. Damit ist ihre Wirksamkeit klinisch nachgewiesen und ihre Anwendungssicherheit durch das CE-Kennzeichen bestätigt.
Neben der Anwendung bei Hämorrhoiden wirken sie bei vielen anderen Problemen in der Körpermitte wie Beckenbodenschwäche, Prostata- oder Potenzproblemen, Vaginismus, Verletzungen oder Operationsfolgen und vielen anderen Problemen im Vaginal- oder Analbereich (Links zu allen Anwendungen findest du bei dem jeweiligen Produkt).
Wir wollen uns in diesem Ratgeber bei beiden Produkten auf die Anwendung bei Hämorrhoiden konzentrieren.
Theros® FMS-Dilatoren sind hochwertige, handgefertigte Glasdilatoren aus extrem bruchsicheren Borsilikatglas zur vaginalen oder rektalen Behandlung verschiedenster Krankheiten oder Problemen bei Frauen, Männern und Personen aller Geschlechter wie Vaginismus, Analkrampf, Prostataproblemen u.v.a.
Das extrem glatte und hygienische Material und die 27 verschiedenen Größen ermöglichen eine überaus schonende Anwendung, selbst bei entzündeten Hämorrhoiden. Theros® FMS-Dilatoren sind zertifizierte Medizinprodukte, damit ist die Wirksamkeit klinisch nachgewiesen.
Unter Reponieren oder Reposition versteht man das Zurückschieben der Hämorrhoide in den Hämorrhoidalsaum, aus dem sie ausgetreten ist. Dies erfolgt normalerweise mit einem Finger. Das Problem dabei ist, dass die Auflagefläche sehr klein ist und die Hämorrhoide seitlich entweichen kann, besonders wenn es sich um größere Hämorrhoiden handelt. Selbst wenn es gelingt, ist der Druck oft nicht großflächig genug und damit die Reposition nur bedingt nachhaltig. Deshalb treten Hämrorrhoiden nach dem Reponieren meist nach einiger Zeit wieder aus, so dass innerhalb der gesamten Dauer der Behandlung mehrfach reponiert werden muss.
Optimal zur Reposition (zum Reponieren) sind FMS-Dilatoren: Du kannst sie aufgrund der vielen Größen optimal an deinen Körper anpassen und sie wirken sehr großflächig.
Mit Theros® FMS-Dilatoren ist das Reponieren nicht selten schon beim ersten Mal erfolgreich. Für eine Reposition solltest du einen möglichst großen Dilator wählen, weil der den Hämorrhoiden im Rektum den Raum nimmt, auszuweichen.
Allerdings ist das mit einem einzelnen Dilator quasi unmöglich.
Für die Behandlung von Hämorrrhoiden ist ein Set von Dilatoren erforderlich.
Denn für die Auswahl der jeweils passende(n) Größe(n) spielen folgende Faktoren eine Rolle:
Weitere Gründe für ein Dilatoren Set:
Wir bieten verschiedene Dilatoren Sets zum Sonderpreis an, oder du stellst dir dein individuelles Set mit bis zu 20% Rabatt zusammen. Unter “Wie ermittle ich die richtige Größe?” geben wir dir Tipps zur Ermittlung der richtigen Größen.
Anwendung beim Reponieren:
Du beginnst mit einem Dilator in der Größe, die du ohne Probleme einführen kannst und führst ihn mit Hilfe von hochwertigem medizinischem Gleitgel ein. Indem du den Kopf des Dilators einige Male an der engsten Stelle langsam hin und her bewegst, entspannst du den Schließmuskel, so dass du nach einer Weile die nächste Größe einführen kannst. Steigere die Größen nach deinen individuellen Möglichkeiten. Dies erhöht die Effizienz des Reponierens, weil dein Rektum mehr ausgefüllt ist und so die Hämorrhoide zurück in den Hämorrhoidalsaum gedrängt wird. Den letzten / größten Dilator lässt du etwa 10 Min wirken.
Eine Reposition sollte optimalerweise mit einem Dilator ab ca 32 mm erfolgen. Wenn du mit rektaler Aufnahme vertraut bist oder der Grad deiner Beschwerden es zulässt, kannst du auch erheblich größere Dilatoren anwenden.
Das hochwertige Material und die extrem glatte Oberfläche eines FMS-Dilators bewirken bereits im Normalzustand einen wohltuenden Kühleffekt. Du kannst die Kühlung noch intensivieren, indem du die Dilatoren vor der Anwendung in kaltes Wasser tauchst.
Bei entzündeten Hämorrrhoiden ist noch tiefere, intensivere Kühlung ein probates Mittel. Herkömmliche Hilfsmitteln zur Kühlung wirken jedoch nur von außen. FMS-Dilatoren kühlen auch die beteiligten Bereiche weiter innen im Hämorrhoidalsaum, dem Ursprung der Hämorrhoide und sind so weitaus effizienter.
Auch für die Anwendung als Kühlkörper sind Dilatoren ab ca 32 mm erforderlich. Je größer, desto effizienter ist die Wirkung wegen des größeren Volumens.
Um FMS-Dilatoren als Kühlelemente zu präparieren, werden sie mit Küchenpapier oder Watte gefüllt und mit Wasser getränkt. Die Zellulose bindet das Wasser zuverlässig, so dass selbst in aufrechter Position kein Tropfen austritt. Der so vorbereitete Dilator wird für einige Stunden in den Kühlschrank gestellt, bis er vollständig abgekühlt ist, das Wasser darf aber nicht gefrieren.
Wenn du den Dilator vorsichtig einführst, lässt die Kälte von außen und innen die Hämorrhoiden schnell abschwellen und die Entzündung abklingen. Achte bei der Anwendung darauf, dass die Kühlung eher angenehm und nicht schmerzhaft ist. Wenn die Anwendung sorgfältig durchgeführt wird, kann es nicht zu einer Unterkühlung kommen.
Viball® Therapiekugeln sind zertifizierte Medizinprodukte mit nachgewiesener Wirksamkeit für die vaginale und anale Anwendung bei Frauen und Männern. Sie funktionieren nach dem Prinzip einer Liebeskugel, jedoch ist ihre Vibrationsintensität physikalisch perfektioniert und unübertrefflich. Sie bestehen nicht wie herkömmliche Liebeskugeln aus Silikon, sondern aus poliertem, antiallergenem Edelstahl (Implantatstahl). auch Sie haben zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten wie Beckenbodenschwäche, Inkontinenz und bei Männern auch Probleme mit Potenz und Prostata. Ein erheblicher Vorteil für die rektale Anwendung bei Hämorrhoiden sind folgende Eigenschaften:
Viball® Liebeskugeln / Therapiekugeln verhindern durch ihre Präsenz im Rektum, dass Hämorrhoiden nach dem Reponieren erneut austreten können. Uns sind aus unserem Dialog mit Klientinnen Fälle bekannt, in denen allein durch die Anwendung von Viball® die Hämorrhoiden nach Geburt verschwunden.
Entzündungshemmende und abschwellende Wirkung
Antiallergener Edelstahl hat eine mäßigende Wirkung auf die Körpertemperatur und lässt Schwellungen schnell abklingen. Entzündungen werden wirksam unterbunden, weil der für eine Entzündung notwendige Anstieg der Körpertemperatur direkt im betroffenen Bereich an das Material abgeleitet wird.
Gleichzeitig wird durch die intensiven Vibrationen die Beckenbodenmuskulatur und bei Männern auch die Funktion der Prostata stimuliert.
Die oben für FMS-Dilatatoren beschriebene Art der Kältetherapie ist mit Viball® sogar in gefrorenem Zustand möglich:
Die massive innere Kugel kann eine Temperatur aufgrund ihrer Isolierung sehr lange halten. Allerdings dauert es deshalb auch mehrere Stunden, bis die innere Kugel vollständig durchgekühlt ist. Bei Körperkontakt nimmt die dünnwandige, äußere Kugel schnell die Körpertemperatur an, die innere Kugel kühlt - das Ergebnis ist eine moderate Kühlung über Stunden. Die Schwellung der Hämorrhoiden geht zurück und der für eine Entzündung notwendige Temperaturanstieg kann gar nicht erst entstehen.
Weitere Informationen und Tipps zu diesem Thema findest du in der Gebrauchsanweisung.
Die bei Bewegungen entstehende intensive Vibrationswirkung einer Viball® spielt bei dieser Kältetherapie zwar keine unmittelbare Rolle, jedoch stimuliert sie intensiv die Muskeln des Beckenbodens, hilft zuverlässig gegen Inkontinenz und regt die Funktion der Prostata an.
Hier findest du, wie du deine passende Größe ermittelst: https://theros.de/pages/faq-viball
Nach dem Abklingen der Symptome ist eine regelmäßige Massage mit FMS-Dilatoren, oder auch Theros® ProstaSphere (Massagegerät für Männer) oder YoniSphere (Massagegerät für Frauen) eine optimale Nachbehandlung, denn diese Massage kräftigt das Gewebe und ist damit die beste Prävention gegen das erneuten Auftreten von Hämorrhoiden. Die zahlreichen anderen positiven "Nebenwirkungen" findest du in den Produktbeschreibungen.
Viball® medizinische Liebeskugeln verhindern durch die langfristige Anwendung im Alltag ebenfalls sehr wirksam das erneute Austreten von Hämorrhoiden, "nebenbei" baut Viball® die Beckenbodenmuskulatur auf und wirkt gegen Inkontinenz. Bei Männern hat sie außerdem eine positive Wirkung auf die Prostatafunktion, die Potenz und die Erektionsfähigkeit, siehe dazu Viball® Liebeskugeln für den Mann.
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